10 Tipps: So demotivierst du deine Mitarbeitenden

Manchmal sprudeln in einem Meeting so gar keine Ideen oder das Thema ist einfach zu schwerfällig. Da kann es helfen die sogenannte Kopfstand-Technik einzusetzen, damit mehr Elan, Produktivität und Spass in die Diskussion kommt.

Kurzanleitung zur Kopfstand-Technik:

  1. Du hast eine Fragestellung oder ein Problem wie in der heutigen Podcastfolgefolge „Wie kann ich meine Mitarbeitenden motivieren?“ … oder bspw. auch „Wie können wir unsere Zusammenarbeit optimieren?“
  2. Du kehrst die Fragestellung ins Gegenteil um:
    „Wie kann ich meine Mitarbeitenden todsicher demotivieren?“ oder „Wie können wir unsere Zusammenarbeit torpedieren?“
  3. Ihr sucht nun Ideen für diese ins Gegenteil formulierte Frage. Das Interessante daran ist, es macht nicht nur viel Spass sondern wir Menschen wissen ganz genau, wo Probleme liegen oder was falsch läuft bzw. falsch laufen kann. Deswegen fällt es meistens leichter Ideen für die „Gegenteil-Frage“ zu finden.

    „Wie kann ich meine Mitarbeitenden todsicher demotivieren?“
    Ideen: Anliegen der Mitarbeitenden nicht ernst nehmen; Überfordern; kein Feedback geben; keine Zeit nehmen, um Erfolge zu feiern usw.

  4. Jetzt kehren wir die Ideen zur „Gegenteil-Frage“ wieder zurück ins „Positive“:

    Anliegen der Mitarbeitenden ernst nehmen; Tätigkeiten, die weder über- noch unterfordern; regelmässig Feedback geben; gemeinsam Erfolge feiern usw.

  5. Hier kannst du noch etwas Feinschliff vornehmen:
    – Was kann ich konkret tun, um die Anliegen der Mitarbeitenden ernst zu nehmen?
    Einrichtung eines Kummer-Kastens; wöchentliches face2face; …

    – Was kann ich tun, um mit meinem Team Erfolge zu feiern?
    Gemeinsames Pizza-Essen nach erfolgreichen Projektabschlüssen; Einladung zum Bowling-Abend; …

Probiere die Kopfstand-Technik doch gleich mal in deinem nächsten Team-Meeting aus! Sie ist nicht schwer anzuwenden, lockert die ja oft sehr gleich ablaufenden Meetings auf und bringt auch Spass in die Teamrunden.

Meiner Erfahrung nach ist sie für so ziemlich jedes Problem/ jede Fragestellung geeignet. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie viele gute Ideen auf die Art und Weise generiert werden.

Einfach machen!

Ich freue mich auf dein Feedback 🙂
Dein Alexander

3 Tipps um agiles Arbeiten auf eigene Faust einzuführen

3 Tipps um agiles Arbeiten auf eigene Faust einzuführen:
Praxis-Interview mit Peter Klar

Ausgangspunkt der heutigen Folge ist eine Zuhörer-Frage:
Der Zuhörer hatte erst mein Interview mit Michael (Folge 30: Einblicke in agiles Arbeiten und agile Führung) und dann auch einen Vortrag bei der Arbeit zu agilem Arbeiten, Lean Management und Scrum gehört.
Allerdings fehlte ihm der konkrete Transfer in seinen Führungsalltag, der konkrete Plan, was er in seiner Führung ändern kann und sollte.

Ich schrieb mir ein paar Fragen auf von denen ich vermutete, dass sie den Zuhörer beschäftigen, holte mir hierzu auch das Feedback vom Zuhörer und ging dann mit den Fragen in das heutige Interview mit Peter Klar.

Erfahre nun, wie du agiles Arbeiten einfach einführen kannst ohne Unternehmensstrategie oder von HR begleitet zu werden.

Shownotes

• REINVENTING ORGANIZATIONS – Frederic Laloux
Ein wunderbares Buch, das inspiriert, wie Unternehmen auch ohne Hierarchie auskommen können.

• DAS KOLLEGIAL GEFÜHRTE UNTERNEHMEN – Bernd Österreich
Beschreibung eines Unternehmens das von Mitarbeitern auf Augenhöhe geführt wird. Gutes Werk, anstrengend zu lesen.

• WIR SIND CHEF – Hermann Arnold
Zeigt 4 Stufen von Weisung & Kontrolle bis zum agilen Netzwerk. Prima Anleitung für Führungskräfte.

• KOMPLEXITHODEN – Nils Pfläging
Provoziert um altbekannte Praktiken zu überdenken, die Vorschläge sind etwas zu abstrakt um sie direkt umsetzen zu können.

Web-Links

• Praktiken für die Retro(spektive):https://retromat.org/de

• Podcast von Peter „Führung auf die neue Art“ – so führst du auf Augenhöhe mit deinem Team. Hier reinhören!

• Peter`s Website: Schwarm Coach

• Mitdiskutieren: Die Community zum Podcast “Führung kann so einfach sein”

Rede mit deinem Team über den Sinn und Zweck

Warum es sich lohnt den Purpose in den Mittelpunkt zu stellen

Heute begrüsse ich Ralf Janssen im Interview und wir unterhalten uns über den “Purpose”. Warum dieser Purpose so wichtig ist, was ihn von Sinn, Zweck und Nutzen unterscheidet und warum der Purpose auch für dein Team entscheidend ist erfährst du in der heutigen Folge.

Seminar zur beidhändigen Führung/ Ambidextrous Leadership: Hier bekommst du mehr Infos!

 

Ralf empfiehlt folgende Bücher:

ETWAS MEHR HIRN, BITTE – Gerald Hüther

THEORIE U: Von der Zukunft her führen – C. Otto Scharmer

GANZHEITLICH HANDELN – Ken Wilber

Das Zielkreuz

Das Zielkreuz: Für mich eindeutig die bessere Smart-Formel

Die Smart-Formel kennt (fast) jeder. Das Zielkreuz hingegen kennen die wenigsten Führungskräfte.
Schade, denn das Zielkreuz hat aus meiner Sicht gegenüber der Smart-Formel einige gewichtige Vorteile bei der Formulierung und Vereinbarung von Zielen.

Shownotes

Ziele vereinbaren mit der SMART Formel

Ziele vereinbaren mit der SMART Formel

Daran solltest du bei der Formulierung von Zielen denken

Shownotes

2019 zum letzten Mal in Hamburg und zum letzten Mal in dieser Form: Die Führungsausbildung für junge Führungskräfte

Hier anmelden und vom 10% Rabatt für Podcast-Hörer/innen profitieren. Einfach Vermerk “Podcast” auf die Anmeldung

Schau doch in meiner Voice Community vorbei: Diskutiere diese Folge in meiner neuen Voice-Community auf Upspeak. Du bist herzlich eingeladen weitere Anregungen zu geben und Fragen zu stellen.

Kanban, Holacracy, Scrum und Co.

Ein Bekannter schrieb mir, dass er meine Podcast-Folge mit dem Praxis-Interview “Einblicke in agiles Arbeiten und agile Führung” ebenso gehört habe wie Vorträge über Lean Management und Scrum.
Er findet auch alles sehr spannend und gut, fragt sich aber ob denn agile Führung wirklich komplett neu ist und was er konkret ändern kann.
In dieser Folge versuche ich darzustellen, warum bei diesen Themen auch mir der Kopf schwirrt.

Shownotes

Wieviel Führungserfahrung wird vorausgesetzt?

– Die beste Führungsausbildung Deutschlands 🙂 Neuer Start im Juni 2019: Jetzt informieren und anmelden

– Schau doch in meiner Upspeak Community vorbei: Hier diese Podcast-Folge mitdiskutieren

Diana`s Podcast “Abenteuer HRM”

Wieviel Führungserfahrung wird vorausgesetzt? Tipps für den Arbeitgeberwechsel

Die heutige Zuhörer-Frage kommt von Tobias:

Mein Quereinstieg war vor ungefähr zwei Jahren (mit Uni Abschluss) in ein kleines Unternehmen, in dem ich nun seit kurzem Teamleiter bin.

Zu meinem Problem:

Mein Ziel ist es aber generell zu einem großen Unternehmen zu gehen (mittelfristig), denn ich fühle mich immer mal wieder unterfordert. Der Hauptgrund ist, dass ich mich gerne einer ganz neuen Aufgabe (aber im gleichen Feld) stellen würde, um dort auch viel zu lernen und meinen Horizont zu erweitern (um einfach mehr aus mir rauszuholen).

Frage:

Wie lange muss man denn Teamleiter sein, so dass es von Personalern/Vorgesetzten von Firmen bei denen man gerne arbeiten würde „anerkannt“ wird oder gar, dass man bei der neuen Firma als Teamleiter (oder auch höher) einsteigen kann oder in Betracht gezogen wird? Welche Erfahrung wird denn hier vorausgesetzt?
Natürlich ist hier keine pauschale Antwort möglich… aber vielleicht kannst du mir hierzu deine Gedanken und Erfahrungen mitteilen (vielleicht generell zum Arbeitgeberwechsel).

Good News in Sachen Leadership

Podcast zum Mitmachen

Komm’ in meine Upspeak-Community, profitiere sofort und bestimme mit:

  • Erhalte von mir direkte Audio-Antworten auf deine Führungsfragen.
  • Profitiere nur hier von exklusiven Bonus-Impulsen zum Thema Leadership.
  • Tausche dich auch mit anderen Communitymitgliedern per Sprachnachricht aus.
  • Gib mir Lob und Kritik.
  • Bestimme zukünftige Podcast-Themen mit.

Hier kommst du direkt und kostenlos zu meinem Community-Channel

Einfach reinhören, loslegen und mitmachen!

Superbequem und interaktiv mit der kostenlose App für iOS und Android: Hier kostenlos downloaden

Das erste Mal Führungskraft

Das erste Mal Führungskraft

5 Tipps für die gelungene Vorbereitung auf den Führungsjob

Podcast zum Mitmachen: Diskutiere die Folge in meiner neuen Voice-Community auf Upspeak. Du bist herzlich eingeladen weitere Anregungen zu geben und Fragen zu stellen.

Podcastfolge zum Umgang mit den Erwartungen an dich als Führungskraft: I did it my way – So findest du deinen Weg als Führungskraft

Jetzt informieren – Führungsausbildungen in Deutschland und Schweiz:

– 6 Tage Führungsausbildung in Hamburg

– Führungsausbildung Leadership SVF in Olten (CH)

 

Wichtige Punkte in einer Antrittsrede als Führungskraft:

  • Was zeichnet mich als Mensch/Privatperson aus?
  • Was mache ich gerne in meiner Freizeit?
  • Was hat mich an der Stelle gereizt? Warum habe ich die Stelle übernommen?
  • Wo sehe ich Herausforderungen?
  • Wie würde ich den eigenen Führungsstil charakterisieren?
  • Was kann mein Team von mir erwarten? Was erwarte ich vom Team?
  • Was ist mir wichtig in der Zusammenarbeit?
  • Was möchte ich mit dem Team gemeinsam erreichen? -> Big picture

 

Die Frage von Sarah

Hi Alexander. Mit Begeisterung höre ich zur Zeit deinen Podcast und ich bedanke mich als erstes für diese informativen und tollen Folgen!

Nun habe ich schon einige Male gehört, dass du auch Fragen von Hörern die dir schreiben beantwortest, also dachte ich: Ich schreibe dir einfach auch mal.

Ich habe gerade einen neuen Job mit Führungsaufgaben erhalten und werde diesen bald antreten.

Jedenfalls ist es so, dass ich von meinem ehemaligen Chef dieses Jobangebot erhalten habe und ich freue mich auch schon sehr auf die neue Herausforderung. Ich werde das Team der zentralen Dienste führen; dies ist ein Team von ca. 10 Personen in einer Verwaltungsorganisation. Ausserdem werde ich Mitglied der Gesamtleitung sein. Ich bin Mitte 20, eine Frau und noch ganz am Anfang.

Doch nun zu meiner konkreten Frage: alle Mitarbeiter sowie die anderen Mitglieder der Gesamtleitung sind viel älter als ich, zudem habe ich noch keinerlei Führungserfahrung im Job und die Organisation ist in einem grossen Veränderungsprozess. Kannst du mir irgendwelche Tipps geben, wie ich mich am besten vorbereiten kann? Für dein Feedback bedanke ich mich schon jetzt. Beste Grüsse. Sarah

Führungskräfte-Bashing

Podcast zum Mitmachen

Mitdiskutieren in meiner neuen Voice-Community auf Upspeak. Du bist herzlich eingeladen.

Führungskräfte-Bashing: Darum sind immer die Führungskräfte schuld

Du bist Führungskraft? Du liest mit grossem Interesse Artikel zum Thema “Mitarbeiterführung”? Vielleicht hast du auch einen Google Alert eingerichtet und wirst automatisch über neue Artikel zu aktuellen Führungsthemen informiert? Vielleicht liest du auch interessiert Artikel in beruflichen Netzwerken wie Xing oder Linkedin?

(Ich freue mich übrigens, wenn du dich mit mir auf Xing und Linkedin vernetzt. Schreib doch bei der Kontaktanfrage einfach “Podcast”, damit ich dich zuordnen kann.

Mein Xing-Profil

Hier findest du mich auf Linkedin

Ich weiss ja nicht, wie es dir geht: Mir scheint es, als müssten sich Führungskräfte alle 14 Tage in irgendeinem Artikel eine pauschalisierende Standpauke anhören.

 

Oft werden sie sogar als “Psychopathen” bezeichnet. Anscheinend liegt bei jeder Führungskraft eine geistige Störung vor – so hört sich das an.

Und dann gibt es da noch diese Umfragen und Untersuchungsergebnisse irgendwelcher Unternehmensberatungen von der Art:

• “86% aller Mitarbeiter finden, dass sie von ihrem Chef zu wenig gelobt werden.”

• “64% aller Mitarbeiter sind der Meinung, dass ihr Chef zu wenig kritikfähig ist.”

• “58% aller Mitarbeiter haben Chefs, die zu wenig Rückmeldung geben.”

Ach du meine Güte! Da scheint es ja ganz schlimm um die Führungskräfte bestellt zu sein.

 

Wer hat Interesse am schlechten Führungskräfte-Image?

Sie machen einen ziemlich unfähigen Eindruck, die Führungskräfte, oder nicht? Wie wäre es denn, wenn man da Abhilfe schafft – am besten mit einem oder mehreren Führungsseminaren, durch die man die Führungskräfte erst einmal schleusen muss. Kann ja nie schaden solch ein Seminar!

Interessant nur, dass die Unternehmensberatungen, die solche Umfragen und “Untersuchungsergebnisse” veröffentlichen, auch gleich die passenden Führungsseminare anbieten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Mein Eindruck: Gute Arbeit von Führungskräften unter schwierigen Bedingungen

Ich teile übrigens nicht den Eindruck, dass es so viele schlechte Führungskräfte gibt.

Ich weiss aus meiner Arbeit mit Führungskräften, dass viele von ihnen bereits seit Jahren als Führungskraft tätig sind, aber beispielsweise vom Unternehmen noch kein einziges Führungsseminar organisiert wurde. Auch hat weder Geschäftsführung noch Personalabteilung je gesagt, was von ihnen als Führungskraft erwartet wird.

Viele Führungskräfte in kleinen oder auch mittleren Unternehmen werden Vorgesetzte, ohne dass damit ein neuer Vertrag oder eine entsprechende Gehaltserhöhung verbunden wäre. Es wird erwartet, dass sie einen Führungsjob machen, ohne dass es dafür eine finanzielle Gegenleistung gibt.

Natürlich könnte man jetzt sagen: “Pech, die haben schlecht verhandelt.” Da hast du sogar Recht; und ich sage das den Führungskräften auch. Aber darum geht es mir hier gar nicht.

Ich will mit meinen Äusserungen zum Ausdruck bringen, dass es unzählige Führungskräfte gibt, die unter wirklich schwierigen äusseren Bedingungen einen verdammt guten Job machen.

Da finde ich die sich wiederholenden Umfragen und Untersuchungsergebnisse, die zeigen sollen, wie schlecht und psychotisch Führungskräfte angeblich seien sollen, nur ermüdend und schlicht und ergreifend eine Frechheit!

Nur für einen Moment: Den Spiess mal umkehren

Umgekehrt kenne ich keine Umfrage, die mal in eine andere Richtung fragt:

Was glaubst du, käme heraus, wenn wir Führungskräfte fragen würden, was sie denn so von ihren Mitarbeitern halten? Oder was sie gerne bei ihren Mitarbeitern verbessern würden oder gern anders hätten? Wo denn die Schwächen bei Mitarbeitern liegen und womit man sich als Führungskraft tagtäglich herumärgern muss?

Ich glaube, dass auch dir als Führungskraft hierzu etwas einfallen würde, denn auch auf der Mitarbeiterebene soll es ja ab und zu vorkommen, dass ein paar faule Eier darunter sind. Oder hast du dich als Führungskraft etwa noch nie über einen Mitarbeiter geärgert?

Jedoch: Ein pauschales Bashing, egal ob gegenüber Führungskräften oder Mitarbeitern, bringt aus meiner Sicht absolut gar nichts.

Aber die Hoffnung, dass ich mal wohlwollende Artikel über die herausfordernde Arbeit von Führungskräften lese, habe ich aufgegeben.

 

Und du? Was meinst du als Führungskraft zu all dem? Und unter welchen (äusseren) Umständen bist du Führungskraft geworden?

In meiner neuen Voice Community mitdiskutieren, Feedback geben und exklusive Impulse zu Leadership und Mitarbeiterführung erhalten. “Führung kann so einfach sein” ist auf Upspeak der 1. Leadership Podcast 🙂