Episoden

Leadership Zitate Battle Vol. I

Ein spannender Gedankenaustausch in Form eines “Zitate-Battles”

Schick uns doch gerne dein Feedback, wie dir die heutige Folge gefällt und ob wir eine Fortsetzung machen sollen.

Hier geht es zum Talente Podcast von Michael Asshauer

Michael Asshauer ist Unternehmer und Mitgründer der Startups Familonet, onbyrd und Closely. Heute ist er Head of Product Design bei der Daimler- und BMW-Tochter REACH NOW und entwickelt mit seinem Team Mobilitätsprodukte der Zukunft.

Infos zum angesprochenen Delegation-Poker

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12 Fragen die du dir als Führungskraft ab und zu stellen solltest

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Checkliste: 12 Fragen, die du dir als Führungskraft ab und zu stellen solltest

  1. Informiere ich so frühzeitig wie möglich und so umfassend wie nötig?
  2. Tun meine Mitarbeitenden die Dinge, die sie gerne machen?
  3. Kennen die Mitarbeitenden die Team-/Abteilungsziele und wissen alle, wo wir als Abteilung in 1-2-3- Jahren stehen wollen?
  4. Stimmt in meinem Team das Teamklima?
  5. Tauschen wir uns regelmässig über Zielerreichung und Zusammenarbeit aus? a. gemeinsam im Team b. mit dem einzelnen Mitarbeiter
  6. Habe ich einen Plan, was meine Mitarbeitenden in 1 Jahr machen möchten/ wohin sie sich entwickeln möchten?
  7. Weiss ich welche Themen den Mitarbeiter gerade beschäftigen (geschäftlich/privat)?
  8. Helfe ich als Führungskraft dem Mitarbeiter dabei, dass er selbst Lösungen findet oder gebe ich eher Anweisungen?
  9. Wissen wir, was unsere internen und externen Kunden wirklich wollen?
  10. Welche Aufgaben, die ich selbst bearbeite, hätte ich auch an meine Mitarbeitenden abgeben können?
  11. Weiss ich welche Mitarbeiter über- oder unterfordert sind?
  12. Habe ich in letzter Zeit von meinem Team Feedback zu unserer Zusammenarbeit bekommen?

5 Dinge, an die du als Führungskraft unbedingt vor deinem Urlaub denken solltest

Ab in den Urlaub: 5 Dinge, an die du als Führungskraft unbedingt vor deinem Urlaub denken solltest

Na? Bist du schon urlaubsreif?
Sind die letzten Tage vor deinem Urlaub mal wieder hektisch und es wird ein Kampf bis zum letzten Arbeitstag?
Es geht aber auch anders: Ich möchte dir heute 5 Dinge vorstellen, an die du bereits vor deinem Urlaub denken solltest und die dazu beitragen, dass du deinen Urlaub etwas entspannter anfängst.

Shownotes:

Du willst über den neuen Termin 2019 informiert werden? Führungsausbildung in Hamburg 2019

Podcastfolge “Stress im Führungsalltag?”

Podcastfolge “Nimm der Kontrolle ihren Schrecken: Kontrolle als Unterstützungs-Tool”

Immer erreichbar als Führungskraft!?

Immer erreichbar als Führungskraft!? Als Interviewgast bei Stefan Mantel

Stefan ist Coach für Väter in Führungspositionen. Hier interviewt er mich und will von mir als Führungsexperte, Ehemann und Vater wissen „Wie erreichbar musst du als Führungskraft sein?“.
Dabei beleuchten wir, wie die Grenzen zwischen Privat und Arbeit immer mehr verschwimmen und was das für Auswirkungen für uns als Familienväter hat.

Einige Kernpunkte aus dem Interview:

  • Überlege dir: Willst du auch zuhause viel Zeit in die Arbeit stecken? Und was ist dir deine Familie wert?
  • Im Urlaub erreichbar sein – Ein Zeichen von Selbstüberschätzung?
  • Statement: Wenn du als Führungskraft im Urlaub erreichbar sein musst, dann hast sowohl du als Führungskraft als auch die Unternehmensleitung versagt.
  • Viele Führungskräfte wollen statt zu führen lieber operativ tätig sein und delegieren deswegen wenig an ihre Mitarbeitenden.
  • Für wen willst du auf welchen Kanälen erreichbar sein? Konzentriere dich auf bestimmte Kommunikationskanäle und –medien.
  • Warum du auch störungsfreie Zeiten benötigst.

Shownotes:

Website Stefan Mantel, Karriere und Familie unter einen Hut bekommen: mehr Infos

Stefan`s Podcast „Führung ist ein Kinderspiel“: Anhören & Abonnieren

Der Podcast direkt bei iTunes: Hier geht`s lang

Podcastfolge “6 do`s and don`ts, die dir das Delegieren vereinfachen”

Podcastfolge “Raus aus der Expertenfalle: Darum musst du als Führungskraft nicht der fachlich Beste sein”

Probleme im Führungsalltag

Probleme im Führungsalltag: Das Problem mit den Problemen

  • Etwa 1,3 Mio. Menschen in Deutschland gelten als alkoholabhängig.
  • Man schätzt, dass 30-40% aller Schwangerschaften in den ersten zwölf Wochen mit dem Verlust des Kindes enden.
  • 800’000 Erwachsene in der Schweiz haben Mühe mit Lesen und Schreiben. ( das ist ungefähr jeder zehnte)

Hey, hier bin ich wieder nach einer kleinen Sende-Pause.

Ich begrüße Dich ganz herzlich und ich freue mich, dass du mit am Start bist. Mein Name ist Alexander Benedix, und ich zeige Führungskräften wie der Führungsalltag ganz einfach bewältigt werden kann und wie sogar schwierige Führungssituationen ihren Schrecken verlieren.

Ich möchte dir heute zu Beginn eine kleine Geschichte erzählen:

Ich mache ja wie du vielleicht weißt auch Führungskräfte-Coachings, vor allem am Telefon  oder online per skype oder appear.in. Das heißt Führungskräfte buchen mich, um mit mir während einer knappen Stunde ihre aktuellen Führungsprobleme im Alltag zu besprechen, die Situation zu analysieren und natürlich Impulse von mir zu bekommen. Denn das steht im Mittelpunkt: ganz konkrete Lösung zu finden für diese Probleme und Herausforderungen, die du als Führungskraft im Alltag mit einem Mitarbeiter, mit deinem Team, deinem Chef oder mit Kollegen hast.

Ja und neulich in einem dieser Coachings erzählt mir also eine Führungskraft von ihrer Situation und ihren Problemen und fragt mich dann nach der Schilderung: Geht das anderen Führungskräften eigentlich auch so? Gibt es auch andere Führungskräfte, die diese Art von Problemen haben? Oder ist das nur bei mir so?

Ja, er hörte sich wirklich verzweifelt an, verzweifelter als ich es hier am Mikrofon rüberbringen kann. Und ich sagte zu dieser Führungskraft: “Ja klar ist das so, natürlich haben auch andere diese Probleme. Du kannst ganz beruhigt sein. Es ist sogar eins der Hauptprobleme, die Führungskräfte haben. Du bist also ganz und gar nicht mit diesem Problem.”

Wie reagierte nun diese Führungskraft auf meine Aussagen? Die Führungskraft reagierte ungeheuer erleichtert. Ich konnte am Telefon die Erleichterung richtig hören. Und dann kam für mich das Schönste. Die Führungskraft sagte, Gott sei Dank. Es tut so gut, zu hören, dass es anderen genauso geht wie mir.

In diesem Moment ist auch bei mir etwas passiert. In diesem Moment ist mir selbst auch mal  wieder bewusst geworden, wie wir Menschen im Alltag doch manchmal mit Problemen konfrontiert sind und vielleicht keinen Ausweg sehen.Und du zweifelst vielleicht an dir selbst und denkst dir: Wieso geht es mir so? Wieso passiert mir das? Bin ich dumm? Was stimmt nicht mit mir? Aber wenn wir uns dann umschauen, genau horchen und auch sehen, dass es anderen genauso geht wie uns selbst, dann spürst du eine ungeheure Erleichterung. Und bei diesen Problemen und Situationen, bei mir selbst und bei meinen Kunden, da denke ich immer an ein Zitat, dass ich vor langer langer Zeit, vor sehr vielen Jahren, das erste Mal gehört habe. Es ist von Carl Rogers, der sagte: What is most personal is most universal.

Was meint Carl Rogers damit? What is most personal is most universal.

Ich habe das für mich immer so interpretiert, wenn du also selbst denkst, es geht nur dir so und du bist der einzige der dieses Problem hat: Das ist totaler Quatsch. Vielen anderen geht es genauso wie dir, sie leiden unter genau den gleichen Problemen wie du. Ich finde ja, allein diese Erkenntnis, dass es anderen genauso geht und sie dieselben Probleme haben, führt zu eine Form von Befreiung und Erleichterung. Es löst zwar nicht das Problem als solches, aber es nimmt Dir eben viel von diesen schlechten Gefühlen. Und vielleicht auch manchmal von Verzweiflung, die du empfindest.

Wer weiss, vielleicht bist Du Familienvater oder Familienmama, hast also Kinder, vielleicht kennst du es auch aus diesem Bereich. Als Vater und Mutter machen wir uns viele Gedanken darüber, ob wir es richtig machen mit der Erziehung, denn schließlich möchte man ja das Beste für sein Kind. Und manchmal reagiert das Kind dann aber so wie man es eben nicht möchte. Man verzweifelt und denkt: Was ist denn jetzt los?
Du kennst bestimmt auch die Geschichten von Kindern, die sich irgendwo auf die Straße schmeißen und schreien, weil sie bestimmte Süssigkeiten nicht bekommen haben. Kinder die ihr Zimmer partout nicht aufräumen. Und manchmal schämt man sich dann als Eltern und fragt sich auch hier: Passiert nur mir das? Warum passiert das niemand anderen? Warum sehe ich keine anderen Kinder auf der Straße die sich hinschmeißen und toben?
Wenn du dich aber dann traust anderen Eltern davon zu erzählen, dann passiert was? Genau dann erzählen auch die anderen Eltern von ihren Kindern und den Problemen. Vielleicht sind das nicht immer genau dieselben Problemen wie bei dir, aber manchmal hörst du plötzlich Aussagen und Geständnisse wie:

“Das ist ja noch gar nichts, da kannst du froh sein, denn mein Kind macht dies und das.” Oder sie sagen: “Ach das hat unser Kind bis vor 2 Monaten auch noch gemacht.” oder: “Das kann unser Kind auch noch ab und zu machen.”

Auch hier gilt wieder: Es löst natürlich nicht das Problem das du hast, aber es zeigt dir, dass du nicht alleine mit diesem Problem bist. Du musst dich nicht als Einziger mit dem Problem rumschlagen.

Ja, was bedeutet das jetzt und was ist mein Appell an dich? Ich appelliere an dich als Führungskraft: Rede über Probleme, die du im Führungsalltag hast.
Wenn du als Führungskraft Probleme mit einem Mitarbeiter, mit deinem Team oder deinem Vorgesetzten hast, suche dir jemand Vertrauenswürdigen, mit dem du dich austauschen kannst, mit dem du darüber reden kannst. Am Schönsten wäre es natürlich mit anderen Führungskräften und mit diesen dann im regelmässigen Austausch zu stehen. Dieses sich sich Austauschen und über Probleme reden heisst aus meiner Sicht übrigens nicht, ich stelle mich hin und posaune es hinaus in die ganze Welt zB über Facebook oder andere Social-Media-Kanäle. Überhaupt nicht.

Deswegen habe ich eben gesagt, suche dir jemanden Vertrauenswürdigen. Das kann sein, dass du dich mit einem guten Kollegen in der Firma austauscht, vielleicht ergeben sich aber auch gut Netzwerke mit coolen Leuten, die du in einem externen Führungsseminar kennengelernt hast. In grösseren Unternehmen wird oft auch sogenanntes kollegiales Coaching angeboten, wo sich eine Anzahl von Führungskräften regelmäßig trifft, um sich selbstständig oder mit Unterstützung eines externen Coaches über aktuelle Führungssituationen des Alltags und Problemsituationen auszutauschen und natürlich auch Lösungen zu finden.

Und du kannst auch mich als Führungskräftecoach engagieren, damit wir passende Lösungen für dich finden.

What is most personal is most universal.

Denk immer daran, du bist nicht alleine und dir geht es auch nicht alleine mit deinem Problem so. Wenn du das Gefühl hast, dass es sich um ein super persönliches Thema handelt, kannst du dir sicher sein, dass es vielen anderen Menschen ähnlich geht. Tausch dich also aus, denn gemeinsam ist man stärker. Und auch dies hat universelle Geltung.
Das soll es für diesmal gewesen sein.

Wenn du jetzt über ein Coaching mit mir nachdenkst, dir aber nicht sicher bist, ob ein Coaching für dein Führungsproblem das Richtige ist, dann vereinbare ein -übrigens kostenloses- Erstgespräch mit mir. Wir lernen uns am Telefon oder Online etwas kennen und sprechen auch bereits über dein Problem. Du nimmst also auf jeden Fall etwas Positives aus dem Gespräch für dich mit und kannst danach in Ruhe entscheiden, ob du das Coaching in Anspruch nehmen willst.

Jetzt ist aber Schluss für heute; wir sehen uns unten. Dein Alexander

Nimm der Kontrolle ihren Schrecken

Nimm der Kontrolle ihren Schrecken: Kontrolle als Unterstützungs-Tool

Wie hältst du als Führungskraft es eigentlich mit dem Kontrollieren und der Kontrolle?

Gehörst du zu denjenigen Führungskräften, die Kontrolle lieber vermeiden, weil es dir unangenehm ist? Oder findest du, dass das Sprichwort „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ seine Berechtigung hat?

Kontrolle: allein der Begriff reicht schon aus, um emotionale Diskussionen rund um das Thema Mitarbeiterführung auszulösen.

Ich selbst finde ja, dass Kontrolle ein elementarer Bestandteil von Mitarbeiterführung ist und sein sollte.

Deswegen spreche ich heute besonders diese Punkte an:

  • Auf deine Einstellung kommt es an: Kontrolle als Überwachung oder als Unterstützungs-Tool?
  • Von der Notwendigkeit der Kontrolle
  • Wer als Führungskraft nicht kontrolliert, muss sich nicht wundern, wenn er sein Ziel nicht erreicht.
  • Alles eine Frage der Frequenz: Welcher Mitarbeiter braucht welche Form der Kontrolle und in welcher Häufigkeit?
  • Kommuniziere transparent, wie du als Führungskraft die Kontrolle siehst und was du mit ihrer Hilfe erreichen möchtest

Sonnige Grüsse. Dein Alexander

Shownotes

Vielleicht auch interessant für dich: 6 do`s and don`ts, die dir das Delegieren vereinfachen

Als Führungskräfte-Trainer biete ich spannende Führungsseminare auch für dein Unternehmen an, und zwar in Deutschland, Schweiz und Österreich.
Hier eine Übersicht der wichtigsten Führungsseminare.
Welches dieser Themen ist in deinem Unternehmen das dringendste?

 

Speziell für KMU-Führungskräfte: Lerne Mitarbeiterführung mit Herz und Verstand!

Knowhow, Mindset und Tools für einen Führungsalltag, der Spass macht.

Erfahre mehr unter http://www.abenteuerfuehrung.de/

Darum schmeisst HR deinen schlechten Mitarbeiter nicht raus

Das solltest du als Führungskraft wissen:
Darum schmeisst der Personalbereich deinen schlechten Mitarbeiter nicht raus

Interview mit der HR-Expertin Diana Roth

Kaum eine Frage berührt Führungskräfte wie dich so sehr wie „Warum schmeisst HR meinen schlechten Mitarbeiter nicht einfach raus?“

Da gehst du immer und immer wieder wegen der unterirdischen Leistung deines Mitarbeiters zu HR und du wirst vertröstet.
Oder weil der schlechte Mitarbeiter alt ist, heisst es dann: „Er hat ja nur noch 5 Jahre bis zur Rente“.

Bestimmt hast du so eine Situation schon erlebt und warst frustriert über den mangelnden Support vom Personalbereich. Oder du hast von solchen Fällen gehört und dich gefragt, warum da einfach nichts passiert.

Diesen Fragen will ich heute auf den Grund gehen und habe mir dazu mit Diana Roth eine versierte HR-Expertin geholt.
Diana ist seit 33 Jahren aktive Personalleiterin und HRM-Coach/Trainerin für Frauen, die im HRM arbeiten. Sie ist Podcasterin, Fachbuchautorin, Prüfungsexpertin bei HR-Lehrgängen und Inhaberin der „roth HRM-Akademie, switzerland“ mit verschiedenen Online-Kursen.

Schlechte Mitarbeiter loswerden: Wie sind in solchen Fällen deine Erfahrungen mit dem Personalbereich?

Herzliche Grüsse. Alexander

Shownotes:

Hier bekommst du Diana`s 26 HRM-Tipps für deine Personalarbeit http://dianarothcoaching.com/fuehrung/

Diana`s Podcast: Https://itunes.apple.com/at/podcast/abenteuer-hrm/id1211107963?mt=2

Website: www.dianarothcoaching.com

Xing:   http://bit.ly/2rXCh5W

Linkedin: http://bit.ly/2fB6dAV

Facebook: http://bit.ly/2xSWJv9

 

Coache dich selbst als Führungskraft

Coache dich selbst als Führungskraft: Die Säulen des Lebens

Vielleicht ist dieses Tool ja auch etwas für dich. Es eignet sich hervorragend, um Klarheit über deine jetzige Lebens- und Arbeitssituation zu bekommen.

Mit den „Säulen des Lebens“ erhältst du eine tolle und umfassende Momentaufnahme deines Lebens mit seinen verschiedenen Lebensbereichen.

Du erkennst schnell, wo du zufrieden und wo unzufrieden bist und in welchen Bereichen du ganz konkret etwas zum Positiven verändern möchtest.

Shownotes:

Beispiele-Saeulen-des-Lebens

Seminarflyer Führungsausbildung in Hamburg

Transkript der Folge

Hallo, ich grüße dich. Hier ist Alexander von fit.for.leadership. und du hörst eine neue Folge von “Führung kann so einfach sein”.

Gehörst du zu denjenigen, die sich speziell zum Jahresanfang etwas Neues vornehmen? Oder bist du derjenige, der mit Neujahrsvorsätzen nichts anfangen kann?

Ich selbst würde von mir sagen, dass ich nicht unbedingt ein Fan von Neujahrsvorsätzen -im Sinne von “Ab 1.1. wird alles anders!”- bin, aber ich nehme mir durchaus einige Ziele vor, die ich im neuen Jahr erreichen möchte.

Auch was den Podcast angeht wird es 2018 etwas Neues geben: ich veröffentliche im 1. Halbjahr neu zwei Folgen pro Monat statt bisher einmal monatlich. Außerdem möchte ich noch mehr als bisher interessante Personen mit Spezialthemen zum Podcast einladen. In 2017 habe ich zwei Interviews geführt und veröffentlicht; für 2018 habe ich zwei Interviews bereits im Kasten, eine weitere Folge wird von einem Gast produziert und weitere Kooperationen sind in Planung.

Außerdem habe ich meine Führungsausbildung in Hamburg inhaltlich etwas verändert: so sind als neue Themen “Stressmanagement”, “agil Führen” und “Fitness im Job” dabei. Dafür habe ich weitere Experten ins Boot geholt, die in Hamburg mit am Start sind.
Und ich habe für die Führungsausbildung auch verschiedene Preis-/Leistungspakete geschnürt, so dass du als Teilnehmer hier eine breitere Auswahl hast und aussuchen kannst, welches Paket als Teilnehmer am besten zu dir passt.

Ja, das sind so zwei meiner Ziele für das neue Jahr. Bevor ich mir diese Ziele aber gesetzt habe, habe ich eine Bestandsaufnahme gemacht. Ziele zu setzen ist zwar schön, aber für mich gehört auch eine Situationsanalyse dazu und diese kommt für mich an erste Stelle. Also erst Situationsanalyse, dann Zielsetzung.

Und wie habe ich das gemacht? Ich habe mich dieses Jahr wieder an ein Selbstcoaching-Tool erinnert und es hat mir sehr geholfen meine Analyse vorzunehmen und meine Ziele zu setzen. Keine Ahnung, warum ich das im letzten Jahr nicht genutzt habe. Aber dieses Jahr habe ich mich wieder dran erinnert und ich möchte es dir in dieser Podcast Folge gerne vorstellen. Und zwar wird dieses Tool “Die fünf Säulen” genannt. Oder auch “Säulen des Lebens” oder die “Säulen der Identität”. Vielleicht ist dieses Tool ja auch etwas für dich, um eine Bestandsaufnahme zu machen und auch Klarheit in deine jetzige Lebens- und Arbeitssituation zu bringen.

Dabei geht es gar nicht mal speziell um deinen Job als Führungskraft, sondern um deine Gesamtsituation als Person mit unterschiedlichen Rollen und Lebensbereichen.

Es geht bei diesem Selbstcoaching-Tool darum, dass du dir verschiedene Lebensbereiche deines Lebens genauer anschaust. Es geht darum zu analysieren, wie jeder einzelne Lebensbereich ausgefüllt ist und welche Tendenzen sich dort abzeichnen: was läuft gut? Was läuft schlecht?
Du machst dir bewusst, welche Lebensbereiche eher deine Akkus wieder auffüllen und wo eher die Energiefresser stecken.

Wenn du diese Analyse durchführst, erkennst du also sehr schnell mögliche Baustellen und wo ein Veränderungsbedarf besteht. Kurz gesagt: “Fühlst du dich wohl oder ist es “time to change”?
Und dann fällt es dir dank dieser Analyse auch einfach, dir darauf aufbauend neue Ziele für die einzelnen Lebensbereiche zu setzen.

Wie funktioniert das Ganze jetzt genau?

Der Kerngedanke bei diesem Tool ist es, dass deine verschiedenen Lebensbereiche in Form von Säulen dargestellt werden.
Du kannst dir also jetzt ein Blatt Papier nehmen und verschiedene Säulen aufzeichnen, die nebeneinander stehen, so wie Säulen, die ein Dach tragen.

Du kannst die Säulen aber auch als Balkendiagramm oder Spinnennetz-Diagramm darstellen.
Völlig egal, hauptsache dir gefällt`s und es spricht dich visuell an.

Im übrigen werde ich dir die verschiedenen Darstellungsarten mal handschriftlich aufzeichnen und als Dokument in die Shownotes packen. http://www.fitforleadership.ch/podcast-episode014

So, um welche Lebensbereiche handelt es sich? Wieviele dieser Säulen solltest du nun aufzeichnen?

Hierzu gibt es unterschiedliche Ansätze, und ich denke, dass du es auch sehr flexibel handhaben kannst. Als klassische Säulen werden in der Literatur immer wieder folgende 5 genannt

  1.  Arbeit und Leistung
  1. materielle Sicherheit
  1. soziales Netz und Beziehungen
  1. Körper und Gesundheit
  1. Werte und Sinn

Ich habe diese Säulen für mich selbst noch etwas angepasst und Säulen hinzugefügt. Einfach weil ich gemerkt habe, dass mir diese “klassischen” Säulen oft zu allgemein und damit auch zu viel komplex waren. Ich mag es lieber, wenn für mich ein Thema eindeutiger und klarer umrissen ist, denn dann fällt mir die Analyse auch leichter, einfach schon weil es übersichtlicher ist und die Analyse somit schneller geht.

Ok, aber welche Säulen checke ich denn nun bei mir persönlich?

Bei mir beleuchte ich folgende Säulen, sprich Lebensbereiche:

  1. Beruf
  1. Finanzen & Materielles
  1. Beziehungen/Freundschaften
  1. Familie
  1. Partnerschaft
  1. Körper und Gesundheit
  1. Sinn, Inspiration & Kreativität

Das sind also die Säulen.

Und wie funktioniert jetzt der Check?

Im Grunde ganz einfach: Ich mache mir zu jedem einzelnen Lebensbereich Gedanken und frage mich, wie ausgefüllt ich momentan die einzelnen Lebensbereiche erlebe.
Dazu stelle ich mir selbst Fragen wie:

  • Was passiert zur Zeit in diesem Bereich?
  • Wie habe ich die letzten Tage/Wochen/Monate speziell in diesem Bereich erlebt? Erlebe ich den Bereich als stabil?
  • Was läuft in diesem Lebensbereich gut? Was läuft aber auch schlecht? Wie ist hier gerade die Tendenz?

Auf Basis dieser Überlegungen komme ich dann zu einer Bewertung jedes einzelnen Lebensbereiches, und zwar auf einer Skala von 0-10:

Wie ausgefüllt bewerte ich den Bereich denn nun nach diesen angestellten Überlegungen? Ich mache das auf einer 10er Skala und definiere dabei die 10 als super zufriedenstellend.

Und dann lege ich mich also fest, ob die Säule für mich gerade eine 4, 6 oder gar eine 10 ist.

Time to change?

Ok, nun hast du die Situationsanalyse gemacht.

Jetzt kommt der nächste Schritt, bei dem du überlegst, ob du mit dem Zustand der Säulen zufrieden bist oder aber ob du etwas bei den einzelnen Säulen verändert willst, ob du bei den Lebensbereichen einen Veränderungsbedarf verspürst.

Um dies herauszubekommen, können dir Fragen helfen wie:

  • Welche Säule ist mir wichtiger als andere?
  • In welchem Bereich verspüre ich einen grossen Handlungsdruck?
  • Welchen Einfluss habe ich auf die einzelnen Säulen?
  • Was kann ich konkret zu Erhalt und Pflege in diesem Bereich beitragen?

Wenn du bei einer Säule etwas verändern willst und nicht mit der momentanen Bewertung von bspw 6 zufrieden bist, dann machst du dir Gedanken darüber und schreibst an die Säule, auf welchen neuen Wert du gerne kommen möchtest, hier zB von 6 auf 8.

Tja, und dann kommen die simplen Fragen mit der grossen Wirkung:

  • Was muss sich in dieser Säule ändern, damit ich sie mit einer 8 bewerte?
  • Welches Bild habe ich von dem gewünschten und angestrebten Zustand? Wie sieht dieser Zustand idealerweise für mich aus? Was habe ich in diesem Zielzustand erreicht und was ist dann anders?
    Und je konkreter du diese Fragen für dich beantwortet, umso besser kommst du auf Lösungsideen und kannst die Frage beantworten:
  • Was bin ich bereit ganz konkret für die Erreichung dieses Zustandes zu tun?

Das war es: So funktioniert das Selbstcoaching-Tool “Die Säulen des Lebens”. Irgendwie ganz simpel. Und irgendwie komplex. Aber wirklich sehr sehr lohnenswert.
Mit den Säulen des Lebens erhältst du eine tolle umfassende Momentaufnahme deines Lebens mit seinen verschiedenen Lebensbereichen.

Du erkennst schnell und bekommst Klarheit darüber, wo bist du zufrieden und wo bist du unzufrieden und in welchen Bereichen möchtest du etwas verändern und wie kannst du das konkret schaffen.

Fragen, die bei der Anwendung dieses Selbstcoaching-Tools immer wieder auftauchen:

  • Muss ich alle aufgeführten Fragen beantworten?
    Nein, die Fragen dienen als eine Art Leitfaden. Du kannst sie beantworten, musst aber nicht. Aber natürlich helfen sie dir dabei, ein umfassendes Bild zu bekommen.
  • Ist es denn das Ziel, dass alle Säulen auf 10 sind?
    Nein, ist es nicht unbedingt. Es kommt hier auch stark darauf an, wie du die Skala für dich selbst interpretierst. Wenn die 10 für dich eine Art Traum ist, fast unmöglich zu erreichen, aber es wäre toll diesen Zustand zu erreichen. Nun, vielleicht lebst du mal diesen Traum, vielleicht auch nicht. Insofern sagen viele Menschen, dass die 10 für sie der absolute Traum ist, aber eine 8 wäre schon sehr sehr schön.
  • Ist es nicht ein läppisches Ziel von einer 3 auf eine 4 zu kommen?
    Nein, ist es absolut nicht. Es kann ein absolut grosser Veränderungsschritt nötig sein, um von einer gefühlten 3 auf eine 4 zu kommen. Das bestimmst und definierst nur du für dich allein. Mach dir hier keinen Stress wegen der Zahlenwerte.

So, das soll es für heute gewesen sein. Ich hoffe, du hast Lust bekommen das Tool “Säulen des Lebens” mal für dich auszuprobieren. Du musst dafür auch nicht bis zum nächsten Jahreswechsel warten. Es lohnt sich durchaus, dies 2-3x im Jahr zu machen, dann kannst du auch gleich deine Fortschritte analysieren und beurteilen.

Wenn du noch Fragen hast, kontaktiere mich einfach und ich gebe dir schnell die gewünschten Infos.

Meine Bitte an dich:

Wenn dir diese Folge und mein Führungspodcast gefallen, dann überlege dir doch jetzt konkret einen guten Freund oder Kollegin, für die der Podcast auch hilfreich sein könnte.

Hast du schon jemanden im Kopf, der auch Führungskraft ist oder Führungskraft werden will?
Schick ihm oder ihr doch gleich eine Nachricht mit Hinweis und Link auf meinen Podcast “Führung kann so einfach sein”.

Ich bedanke mich bei dir für`s Zuhören, wünsche dir eine gute Zeit und ….wir sehen uns unten.
Dein Alexander