Neues ausprobieren: Warum gibst du als Führungskraft so schnell auf?
Widerstand im Team: Warum du neue Ideen nicht gleich aufgeben solltest
Du kommst aus einem Führungsseminar und hast dir vorgenommen, etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht möchtest du deine Meetings anders gestalten oder deine Mitarbeitenden stärker einbeziehen. Doch dann kommt die erste kritische Rückmeldung. Widerstand im Team! Und schon fragst du dich, ob deine Idee wirklich so gut war.
Wenn neue Ideen auf Kritik stossen
In einem meiner Führungsprogramme erzählte eine Führungskraft von einer Erfahrung, die sie nach dem Seminar gemacht hatte. Sie wollte ihre Meetings künftig mit einer kurzen Check-in-Frage beginnen. Eine kleine Veränderung, die dazu beitragen sollte, dass sich die Teammitglieder zu Beginn eines Meetings bewusster wahrnehmen.
Doch nicht alle fanden das gut. Einige Mitarbeitende hielten die Frage für unnötig. Nach diesem ersten Versuch machte die Führungskraft nicht weiter.
Im Follow-up, rund zehn Wochen nach dem Seminar, haben wir gemeinsam darüber gesprochen. Daraus entwickelte sich eine interessante Diskussion, die weit über die Frage hinausging, ob Check-in-Fragen sinnvoll sind.
Widerstand im Team: Muss Führung immer allen gefallen?
Natürlich ist es wichtig, die Meinung der Mitarbeitenden ernst zu nehmen. Gerade wenn Führungskräfte etwas verändern möchten, sollten sie erklären, was sie damit erreichen wollen, und offen für Rückmeldungen bleiben.
Aber bedeutet Führung auf Augenhöhe auch, eine neue Idee sofort wieder aufzugeben, sobald einzelne Mitarbeitende sie kritisieren?
Ich finde, hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn eine kritische Reaktion kann unterschiedliche Ursachen haben. Vielleicht ist der Nutzen einer Veränderung noch nicht erkennbar. Vielleicht war die Umsetzung unglücklich. Oder die neue Vorgehensweise passt tatsächlich nicht zum Team.
Wie unterscheidet man das? Und wie viel Überzeugung braucht eine Führungskraft, um an einer Idee dranzubleiben, ohne einfach stur ihren Kopf durchzusetzen?
Mit genau diesen Fragen beschäftigen wir uns in dieser Podcastfolge.
Warum Führungskräfteentwicklung nach dem Seminar weitergehen sollte
Für mich zeigt diese Erfahrung auch, weshalb ein Führungsseminar allein oft nicht ausreicht.
Im Seminar entstehen neue Ideen. Führungskräfte setzen sich mit ihrem Verhalten auseinander und nehmen sich vor, künftig etwas anders zu machen. Doch ob diese Ideen im Alltag funktionieren, zeigt sich erst später.
Deshalb gehören zu meinen internen Führungsprogrammen auch Follow-ups, in denen wir gemeinsam reflektieren, was die Führungskräfte ausprobiert haben, was funktioniert hat und was nicht. Und vor allem, was sie daraus lernen können.
Wenn Unternehmen ihre Führungskräfte nachhaltig entwickeln möchten, ist genau dieser Praxistransfer ein wichtiger Bestandteil.
In Podcastfolge 189 erzähle ich dir, wie sich aus einer kleinen Veränderung im Meeting eine grundsätzliche Diskussion über Führung entwickelte. Und weshalb manchmal schon eine einzige Nachfrage genügt, um eine Situation anders zu betrachten.
Führungskräfteentwicklung in deinem Unternehmen
Du möchtest, dass deine Führungskräfte neue Impulse nicht nur kennenlernen, sondern auch im Alltag ausprobieren und gemeinsam reflektieren?
Ich entwickle und begleite interne Führungsseminare und mehrmodulige Führungsprogramme, in denen genau das eine wichtige Rolle spielt.
Wenn du wissen möchtest, wie das in deinem Unternehmen aussehen könnte, dann lass uns darüber sprechen.
Hier kannst du direkt einen Gesprächstermin mit mir vereinbaren.








